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Presseinformationen

Stiftung Warentest bestätigt hohe Qualität des Naturproduktes Mineralwasser

21.07.2021

Bonn, 21.07.2021 – Natürliches Mineralwasser weist eine hohe Qualität auf und zeichnet sich durch seine natürliche Reinheit aus. Dies bestätigt auch die Stiftung Warentest in ihrem aktuellen Test von natürlichen Mineralwässern ohne Kohlensäure (Ausgabe 08/2021). Alle getesteten Mineralwässer sind mikrobiologisch einwandfrei und halten aus Sicht des Verbandes Deutscher Mineralbrunnen (VDM) die strengen gesetzlichen Vorgaben der Mineral- und Tafelwasserverordnung (MTVO) sicher ein. Neben der hohen Qualität überzeugen die stillen Mineralwässer mit ihrem Geschmack. 26 der 32 getesteten natürlichen Mineralwässer ohne Kohlensäure erhielten nach den von Stiftung Warentest angelegten eigenen Prüfungs- und Bewertungskriterien die Note „sehr gut“ (8) oder „gut“ (18).

„Dieses erfreuliche Ergebnis untermauert erneut die natürliche Reinheit und hohe Qualität von natürlichem Mineralwasser, das als einziges Lebensmittel in Deutschland eine amtliche Anerkennung erhält und dazu mehr als 200 Untersuchungen durchläuft“, erklärt Udo Kremer, Geschäftsführer des VDM. „Die strengen Vorgaben der Mineral- und Tafelwasserverordnung garantieren die hohe Produktsicherheit des einzigartigen Naturprodukts Mineralwasser, auf die sich Verbraucherinnen und Verbraucher jederzeit verlassen können.“

Rund ein Drittel ihres täglichen Flüssigkeitsbedarfs von etwa 1,5 Litern decken die Menschen in Deutschland mit natürlichem Mineralwasser. Es ist damit das beliebteste Kaltgetränk in Deutschland. Mit der sicheren Bereitstellung des kalorienfreien Durstlöschers leisten die deutschen Mineralbrunnen einen wertvollen Beitrag für eine bewusste und gesunde Ernährung.    

Der Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) vertritt die politischen und wirtschaftlichen Interessen der Mineralbrunnenbranche. Die rund 200 überwiegend kleinen und mittleren deutschen Mineralbrunnen-Betriebe füllen über 500 verschiedene Mineral- und 27 Heilwässer sowie zahlreiche Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränke ab. Mit rund 12.500 Arbeitnehmern sind sie wichtige Arbeitgeber der Ernährungsindustrie. Im Rahmen der Anfang 2021 gemeinsam mit der Genossenschaft Deutscher Brunnen (GDB) gestarteten Brancheninitiative "Klimaneutralität 2030" begleitet der VDM die deutschen Mineralbrunnen auf dem Weg in die Klimaneutralität. Bis spätestens zum Jahr 2030 soll die gesamte Prozesskette von natürlichem Mineralwasser klimaneutral gestellt werden.

Für Rückfragen:

VDM – Verband Deutscher Mineralbrunnen
Maik Hünefeld, Leiter Kommunikation
Tel: 0228/95990-21
maik.huenefeld(at)vdm-bonn.de

Pressemitteilung

Presseinformation zur aktuellen Untersuchung von Refill-Stationen und Trinkbrunnen

19.07.2021

Leitungswasser aus öffentlichen Trinkbrunnen und Refill-Stationen ist nicht immer hygienisch einwandfrei

Bonn, 19.07.2021 – In vielen deutschen Städten und Kommunen bieten knapp 5.600 leitungsgebundene öffentliche Trinkbrunnenanlagen und Refill-Stationen kostenlosen Zugang zu Leitungswasser an. An öffentlichen Plätzen und überall in Cafés, Arztpraxen, Rathäusern und Geschäften des täglichen Lebens, wo ein blauer Refill-Aufkleber angebracht ist, kann kostenfrei Leitungswasser konsumiert oder in mitgebrachte Flaschen abgefüllt werden. Anbieter und Nachfrager machen sich hinsichtlich Hygiene und Qualität des Wassers jedoch zumeist wenig Sorgen, schließlich verfüge Deutschland über eine dem Mineralwasser ebenbürtige, wenn nicht sogar überlegene Leitungswasserqualität. Eine im Auftrag des Verbandes Deutscher Mineralbrunnen (VDM) durchgeführte Untersuchung von Wasserproben aus Trinkbrunnen und Refill-Stationen kommt jedoch zu dem Ergebnis, dass eine mit dem Naturprodukt Mineralwasser vergleichbar hohe Qualität des Leitungswassers nicht bestätigt werden kann. In jeder zweiten Probe ließen sich mikrobiologische Verunreinigungen (Refill-Stationen) oder Röntgenkontrastmittel (öffentliche Trinkbrunnen) finden.

Vor diesem Hintergrund sieht der VDM die Notwendigkeit, dass auch Betreiber von Refill-Stationen zwingend mit einem HACCP-Konzept (Hazard Analysis Critical Control Points = Risikoanalyse von Gefahren und kritischen Kontrollpunkten) zur Qualitätssicherung von Lebensmitteln, wie etwa in der Gastronomie vorgeschrieben, ihrer Verantwortung für die Abgabe eines genusstauglichen Leitungswassers gerecht werden. Dies bedeutet regelmäßige und kontinuierliche Maßnahmen und Kontrollen zur Gewährleistung einer einwandfreien Hygiene von der Wasseruhr bis zur Entnahme aus dem Hahn.

„Wasser als Lebensmittel Nummer eins kommt auf verschiedenen Wegen zu den Menschen – ob aus der Leitung oder aus der Flasche. Im Mittelpunkt steht der Schutz der Gesundheit der Menschen, der durch eine hohe Produktsicherheit gewährleistet wird“, erläutert Dr. Karl Tack, Vorsitzender des Verbandes Deutscher Mineralbrunnen. „Der Tatsache, dass die Unternehmen, die sich der Refill-Bewegung angeschlossen haben, die Produktverantwortung für die Qualität des abgegebenen Leitungswassers tragen, wird zu wenig Beachtung geschenkt.“

Jede zweite Probe von Refill-Stationen mit mikrobiologischen Befunden

Eine im Auftrag des VDM 2020 durchgeführte Studie des unabhängigen Institutes Fresenius (SGS Institut Fresenius, Taunusstein) kann eine mit dem Naturprodukt Mineralwasser vergleichbar hohe Qualität des Leitungswassers nicht bestätigen. „Die Ergebnisse zeigen, dass viele Leitungswässer, die für diese Untersuchung in Refill-Stationen und öffentlichen Trinkbrunnen entnommen wurden mikrobiologische und chemische Belastungen aufweisen“, erklärt Sebastian Rau, Customer Service Manager Beverages und Standortleiter am SGS Institut Fresenius.

Deutschlandweit wurden 30 Wasserproben an öffentlichen Trinkbrunnen und 30 Stichproben von Refill-Stationen im Rhein-Main-Gebiet qualifiziert entnommen und qualitativ analysiert. 33 Prozent der öffentlichen Trinkbrunnen und 57 Prozent der untersuchten Refill-Proben wiesen fakultativ pathogene Keime auf. Diese können nach BioStoffV (Biostoffverordnung) für schwer immun geschwächte Menschen, also zum Beispiel für Babys, Krebs- und Aidskranke, ein gesundheitliches Risiko darstellen.

„Der im Vergleich zu den Refill-Stationen geringere Nachweis von fakultativ pathogenen Keimen bei öffentlichen Trinkbrunnen ist vermutlich auf ihre konstante Nutzung zurückzuführen. Im ständig fließenden Wasser kann sich Mikrobiologie schwieriger ansiedeln. Die höheren Keimzahlen der Refill-Stationen werden in der Regel auf länger stehendes Wasser in den Leitungen und fehlende Reinigungs- und Wartungsmaßnahmen an der endständigen Armatur zurückzuführen sein. Von einer professionellen Reinigung oder einer regelmäßigen Qualitätskontrolle berichteten uns nur die wenigsten Betreiber der Refill-Stationen“, bewertet Sebastian Rau die Ergebnisse.

Die Betreiber der Refill-Stationen wurden vorab über den Hintergrund der Probenahme ausführlich informiert. Neben den gesetzlich vorgeschriebenen Verfahren nach Trinkwasserverordnung (TrinkwV) wurde das Keimwachstum auf Basis des Nährmediums Blutagar untersucht. Eine Vorgehensweise, mit der die Stiftung Warentest in ihrem vergleichenden Wassertest 07/2019 Mineralwasser, aber nicht das Leitungswasser, mikrobiologisch untersuchte.


In jeder zweiten Probe aus öffentlichen Trinkbrunnen finden sich Röntgenkontrastmittel

Bei oberirdischen Verunreinigungen, wie Arzneimittelrückständen und Pestizidmetaboliten konzentrierte sich SGS auf den Nachweis von Röntgenkontrastmitteln und Korrosionsschutzmitteln. Bei Letzteren wurde für jede dritte Probe eines Trinkbrunnens aber nur in drei Prozent der Refill-Proben Befunde oberhalb der Bestimmungsgrenze analysiert; ein Grenz- oder Orientierungswert für Korrosionsschutzmittel existiert noch nicht. Da die Rohrleitungssysteme öffentlicher Trinkbrunnen einem höheren Korrosionsrisiko unterliegen, könnte die erhöhte Anzahl von Befunden mit der vorbeugenden Behandlung öffentlicher Trinkbrunnen zusammenhängen.

Bei Röntgenkontrastmitteln hingegen überschritten sogar 53 Prozent der Trinkbrunnenproben und 23 Prozent der Refill-Proben den bei der amtlichen Anerkennung von Mineralwässern geltenden strengen Orientierungswert von 0,05 Mikrogramm/Liter für Arzneimittelrückstände. „Die häufige Anwesenheit von Arzneimittelrückständen wie Röntgenkontrastmitteln in Trink- und Leitungswässern ist bekannt und wird bislang in der Regel nicht durch den Einsatz entsprechender Aufbereitungstechnik verhindert“, erklärt Sebastian Rau.


Refill-Verbraucherstudie: Hohes Vertrauen in die Hygiene der Refill-Stationen

Das hohe Vertrauen in die Leitungswasserqualität der Refill-Stationen basiert u.a. auf der falschen Annahme von mehr als 80 Prozent der potentiellen und tatsächlichen Refill-Nutzer. Diese gehen davon aus, dass die Dachorganisation Refill Deutschland ihre Stationen vor Ort einem strengen Auswahlprozess unterziehe und diese regelmäßig auf wichtige Qualitäts- und Hygienestandards hin überprüfen würde. Dies sind die Ergebnisse einer aktuellen quantitativen Verbraucherstudie 2021, die das Bochumer Marktforschungsinstitut Foerster & Thelen im Auftrag des VDM im Mai 2021 durchgeführt hat. Befragt wurden Nutzer, potentielle Nutzer und Ablehner von Refill-Stationen (n = 1020).

Refill Deutschland hingegen weist auf ihrer Website die Nutzer hinsichtlich der Hygiene-Prüfung einzelner Stationen darauf hin, dass die Nutzung der Refill-Stationen auf eigene Verantwortung erfolgt und für die Sauberkeit des Wasserhahns der Refill-Anbieter zuständig ist. Für die Hygiene der mitgebrachten Gefäße sei ausschließlich der Verwender, für die Sauberkeit der Stelle der Wasserentnahme der Refill-Anbieter zuständig. Die Dachorganisation geht davon aus, dass Hygiene und Sauberkeit eine Selbstverständlichkeit sind. Darüber hinaus werden die Nutzer mit dem Hinweis „Leitungswasser hat in Deutschland eine hervorragende Qualität und wird von den Wasserbetrieben ständig überprüft“ in Sicherheit gewogen.


Leitungswasser ist nicht das bestkontrollierte Lebensmittel in Deutschland

Der Hinweis auf die hervorragende Leitungswasserqualität fällt sowohl bei Nutzern als auch potentiellen Nutzern auf fruchtbaren Boden, denn 80 bzw. 77 Prozent haben großes Vertrauen in die deutsche Leitungswasserqualität und gehen in der Studie davon aus, dass Leitungswasser das bestkontrollierte Lebensmittel in Deutschland sei.

Der von den Wasserversorgern und anderen verbreitete Mythos „bestkontrolliertes Lebensmittel“ ist jedoch völlig unzutreffend. Das Landgericht Hannover hat in seinem Urteil 18 O 178/19 vom 07.12.2020 die Aussage „Trinkwasser ist das bestkontrollierte Lebensmittel“ umfassend geprüft und ausführlich begutachtet. Das Gericht kommt auch unter detaillierter Würdigung der von der Stiftung Warentest zu diesem Thema getroffenen Aussagen zu dem unzweideutigen Ergebnis, dass es sich um eine unzutreffende Werbe-Behauptung handelt und führt im Einzelnen aus:

„Mit der einseitig positiven Darstellung durch die Wasserversorger wird eine trügerische Sicherheit auf Seiten des Abnehmers suggeriert, er könne sich bedingungslos auf die Qualität des abgenommenen Leitungswassers verlassen.“

„Bei strenger Betrachtung wird das Leitungswasser zu dem Zeitpunkt, in dem es auch rechtlich zum Lebensmittel wird (an der Entnahmestelle), tatsächlich gar nicht mehr kontrolliert.“

Das Gericht bewertet die Botschaft „bestkontrolliert“ als eine für den Verbraucher irreführende Aussage und hat es dem Beklagten strafbewehrt untersagt, mit diesem Hinweis zukünftig zu werben. „Mit dieser gerichtlichen Klarstellung leistet der VDM einen weiteren wichtigen Beitrag zur Versachlichung der Diskussion über die Abgrenzung zwischen natürlichem Mineralwasser und Leitungswasser“, so Dr. Karl Tack. Darüber hinaus fordert der VDM-Vorsitzende ein Level-Playing-Field für das Lebensmittel Wasser: „Die deutschen Mineralbrunnen wollen faire Wettbewerbsbedingungen, wonach für alle die gleichen Spielregeln gelten.“


Abbinder

Verband Deutscher Mineralbrunnen

Der Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) vertritt die politischen und wirtschaftlichen Interessen der Mineralbrunnenbranche. Die rund 200 überwiegend kleinen und mittleren deutschen Mineralbrunnen-Betriebe füllen über 500 verschiedene Mineral- und 27 Heilwässer sowie zahlreiche Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränke ab. Mit rund 12.500 Arbeitnehmern sind sie wichtige Arbeitgeber der Ernährungsindustrie. Im Rahmen der Anfang 2021 gemeinsam mit der Genossenschaft Deutscher Brunnen (GDB) gestarteten Brancheninitiative "Klimaneutralität 2030" begleitet der VDM die deutschen Mineralbrunnen auf dem Weg in die Klimaneutralität. Bis spätestens zum Jahr 2030 soll die gesamte Prozesskette von natürlichem Mineralwasser klimaneutral gestellt werden.

Dialog Natürliches Mineralwasser

Der Dialog Natürliches Mineralwasser ist eine Kommunikationsinitiative der deutschen Mineralbrunnen. Sie fördert den faktenbasierten, wissenschaftlich fundierten Austausch rund um das Naturprodukt Mineralwasser.

Pressekontakt:

Ullrich Schweitzer Leiter Dialog Natürliches Mineralwasser, Tel.: +49 (0) 172 / 6939420 E-Mail: ullrich.schweitzer@dialog-mineralwasser.de

Dialog Natürliches Mineralwasser Verband Deutscher Mineralbrunnen e. V. Kennedyallee 28 53175 Bonn E-Mail: dialog-mineralwasser(at)vdm-bonn.de, Tel.: +49 (0) 228 95990-0 www.dialog-mineralwasser.de

 

Pressemitteilung als pdf.

Finale Branchendaten 2020

28.06.2021

Solide Absatzentwicklung bei Mineral- und Heilwasser
trotz Coronakrise


Bonn, 28. Juni 2021 – Der Absatz von natürlichem Mineralwasser und Heilwasser der im Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) organisierten Unternehmen lag im Jahr 2020 bei rund 10 Milliarden Litern. Einschließlich Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränken wurden insgesamt 13,1 Milliarden Liter abgesetzt. Dies geht aus den finalen Branchendaten hervor, die der VDM heute veröffentlicht hat.

Der Absatz von Mineral- und Heilwasser ging nach Berechnungen des VDM im Jahr 2020 um 5,1 Prozent zurück. „Trotz der Coronakrise können wir für Mineral- und Heilwasser eine solide Absatzentwicklung im Jahr 2020 verzeichnen. Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 131,9 Litern ist das Naturprodukt Mineralwasser nach wie vor das beliebteste Kaltgetränk in Deutschland“, kommentiert VDM-Geschäftsführer Udo Kremer. Die vollständigen Branchendaten sind im beigefügten Datenblatt aufgeführt.


Bei Rückfragen:
VDM – Verband Deutscher Mineralbrunnen e. V.
Sara Fischer
Telefon: 0228 95990-22
E-Mail: sara.fischer(at)vdm-bonn.de

 

Pressemitteilung pdf

Datenblatt Branchendaten

Grafik Pro-Kopf-Verbrauch

Öko-Test unterstreicht hohe Qualität von natürlichem Mineralwasser

24.06.2021

Naturprodukt Mineralwasser überzeugt durch hohe Reinheit

Bonn, 24.06.2021 – Natürliches Mineralwasser hat eine hohe Qualität und zeichnet sich durch seine natürliche Reinheit aus. Dies bestätigt erneut das Verbrauchermagazin Öko-Test in einem aktuellen Test (Ausgabe 07/2021). Demnach erfüllen hinsichtlich der von Öko-Test geprüften Kriterien sämtliche der 50 getesteten Mineralwässer die strengen gesetzlichen Vorgaben der Mineral- und Tafelwasser-Verordnung (MTVO). Nach der von Öko-Test angelegten noch strengeren eigenen Bewertungsskala erhielten 25 Mineralwässer sogar die Note „sehr gut“ und 5 die Note „gut“.

„Dieses positive Ergebnis unterstreicht die hohe Reinheit und Qualität des Naturproduktes Mineralwasser, das als einziges Lebensmittel in Deutschland eine amtliche Anerkennung erhält und dazu mehr als 200 Untersuchungen durchläuft“, erklärt Udo Kremer, Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Mineralbrunnen (VDM). „Betrachtet man in der Bewertung durch Öko-Test nur die Aspekte der Inhaltsstoffe und natürlichen Reinheit und lässt die eher willkürlichen verpackungsbezogenen Bewertungen außen vor, schneiden zusätzlich sogar 10 mit dem Gesamturteil „befriedigend“ benotete Mineralwässer mit „sehr gut“ ab. Verbraucherinnen und Verbraucher können also jederzeit beruhigt zur Mineralwasser-Flasche greifen und sich auf die hohe Produktsicherheit von natürlichem Mineralwasser verlassen“, so Kremer.

Der Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) vertritt die politischen und wirtschaftlichen Interessen der
Mineralbrunnenbranche. Die rund 200 überwiegend kleinen und mittleren deutschen Mineralbrunnen-Betriebe füllen über 500 verschiedene Mineral- und 27 Heilwässer sowie zahlreiche Mineralbrunnen-
Erfrischungsgetränke ab. Mit rund 12.500 Arbeitnehmern sind sie wichtige Arbeitgeber der Ernährungsindustrie. Im Rahmen der Anfang 2021 gemeinsam mit der Genossenschaft Deutscher Brunnen
(GDB) gestarteten Brancheninitiative "Klimaneutralität 2030" begleitet der VDM die deutschen Mineralbrunnen auf dem Weg in die Klimaneutralität. Bis spätestens zum Jahr 2030 soll die gesamte
Prozesskette von natürlichem Mineralwasser klimaneutral gestellt werden.


Für Rückfragen:
Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM)
Sara Fischer
Referentin Kommunikation
Tel: 0228/95990-22
sara.fischer(at)vdm-bonn.de

 

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Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) stellt Führungsteam neu auf

08.06.2021

Bonn, 08. Juni 2021 – Der Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) beruft Jürgen Reichle zu seinem neuen Geschäftsführer. Der studierte Diplom-Kaufmann und Kenner der Getränkeindustrie verfügt über langjährige Erfahrung in der Konsumgüterbranche und im Verbandsmanagement auf bundespolitischer Ebene. Am 1. August 2021 wird der neue Geschäftsführer des Verbands seine Tätigkeit aufnehmen.

„Wir freuen uns, mit Jürgen Reichle einen branchenerfahrenen Geschäftsführer mit umfangreicher Expertise in aktiver Verbandspolitik und Kommunikation gewonnen zu haben, dessen Wurzeln in der Mineralbrunnenbranche liegen und der mit der Getränkeindustrie, dem Handel und der Politik sehr gut vernetzt ist“, erklärt Dr. Karl Tack, Vorsitzender des VDM. „Mit Jürgen Reichle und seiner hohen Führungskompetenz stellen wir den Verband für die Zukunft auf und werden uns zielsicher der vielschichtigen kommunikativen und regulatorischen Herausforderungen der Mineralbrunnenbranche annehmen. Dafür wünschen wir ihm allzeit eine glückliche Hand.“

Jürgen Reichle bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung aus verschiedenen Positionen in der Konsumgüterbranche und insbesondere der Getränkeindustrie sowie im Verbandsmanagement mit. Seine Wurzeln liegen in der Eifeler Mineralbrunnenregion, wo er bei Apollinaris in Bad Neuenahr die Ausbildung als Industriekaufmann abschloss und studienbegleitend tätig war. Nach dem Studium startete Reichle im Marketing bei Procter & Gamble mit überwiegend europäischen Aufgaben. Anschließend führte Reichle knapp zwölf Jahre verschiedene Geschäftsfelder bei PepsiCo. Zuletzt war er mehr als 6 Jahre als CEO und Geschäftsführer für die D-A-CH-Region verantwortlich. In diesen Zeitraum fallen auch die aktiven verbandspolitischen Aktivitäten von Reichle als Gründungsmitglied des Bundes Getränkeverpackungen der Zukunft (BGVZ) sowie als Mitglied des Beirats der Deutschen Pfandgesellschaft (DPG). Zuletzt war der erfahrene Marketing- und Kommunikationsprofi für die Mediengruppe Pro7Sat1 und die Salis Gruppe als CEO und Geschäftsführer tätig.

 

„Die regional verwurzelten und überwiegend familiengeführten Mineralbrunnen sind eine Abbildung der erfolgreichen föderalen Vielfalt unseres Landes und seit mehreren Jahrzehnten Vorbild und Entrepreneur in Sachen Kreislaufwirtschaft, Nachhaltigkeit und Regionalität. Ich freue mich, die Mineralbrunnenbranche angesichts der großen Herausforderungen weiter auf dem Weg in die Zukunft zu begleiten und zu führen und die Interessen der Mitglieder in einem modernen, dienstleistungs- und zielorientierten Verband nutzbringend zu vertreten“, erklärt Jürgen Reichle, mit dem Ziel, seine branchenübergreifenden Erfahrungen im Team für die deutschen Mineralbrunnenbetriebe einzusetzen.

Jürgen Reichle wird als Gesamtgeschäftsführer die Bereiche Wirtschaft, Umwelt und Nachhaltigkeit sowie Kommunikation und Digitalisierung verantworten und diese zieladäquat und teamorientiert weiterentwickeln. Disziplinarisch ist er für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der VDM-Geschäftsstelle verantwortlich. In der neu geschaffenen Funktion Vice President European Affairs leitet Udo Kremer zukünftig den Bereich Europa und widmet sich der Interessenvertretung der deutschen Mineralbrunnenbranche auf europäischer Ebene. Als Stellvertretender Geschäftsführer des VDM fungiert weiterhin der Justiziar des Verbandes, Dr. Caspar Jürgens.

Der Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) vertritt die politischen und wirtschaftlichen Interessen der Mineralbrunnenbranche. Die rund 200 überwiegend kleinen und mittleren deutschen Mineralbrunnen-Betriebe füllen über 500 verschiedene Mineral- und 27 Heilwässer sowie zahlreiche Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränke ab. Mit rund 12.500 Arbeitnehmern sind sie wichtige Arbeitgeber der Ernährungsindustrie. Im Rahmen der Anfang 2021 gemeinsam mit der Genossenschaft Deutscher Brunnen (GDB) gestarteten Brancheninitiative "Klimaneutralität 2030" begleitet der VDM die deutschen Mineralbrunnen auf dem Weg in die Klimaneutralität. Bis spätestens zum Jahr 2030 soll die gesamte Prozesskette von natürlichem Mineralwasser klimaneutral gestellt werden.

 

Bei Rückfragen:

VDM – Verband Deutscher Mineralbrunnen e. V.

Maik Hünefeld, Leiter Kommunikation

Tel.: 0228 – 95990-21

E-Mail: maik.huenefeld(at)vdm-bonn.de

 

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