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Presseinformationen

Politisches Frühstück in Bad Peterstal-Griesbach:

22.07.2019

Vertreter von CDU und Bündnis 90/Die Grünen diskutieren zum Naturprodukt Mineralwasser

Bonn/Bad Peterstal-Griesbach, 22. Juli 2019 – Politiker von CDU und Bündnis 90/Die Grünen sowie Bürgermeister aus der Region sind am 19. Juli 2019 der Einladung des Verbandes Deutscher Mineralbrunnen (VDM) zu einem Politischen Frühstück unter dem Motto „Ja zum Naturprodukt Mineralwasser!“ im Hotel Dollenberg in Bad Peterstal-Griesbach gefolgt. Gemeinsam mit den Geschäftsführern der Renchtäler Mineralbrunnenbetriebe Griesbacher, Peterstaler und Schwarzwald-Sprudel suchte der VDM den Dialog mit für die Region zuständigen Politikern, um über die Bedeutung des Naturprodukts Mineralwasser für Verbraucher und Umwelt zu informieren.

 

Der VDM-Vorsitzende Dr. Karl Tack stellte den geladenen Politikern zu Beginn die mit Partnern entlang der Wertschöpfungskette – der Genossenschaft Deutscher Brunnen (GDB), dem Bundesverband Getränkefachgroßhandel (BV GFGH), dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) und der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) – entwickelte gemeinsame Position „Ja zum Naturprodukt Mineralwasser!“ vor. Im Anschluss griff Dr. Tack die viel diskutierte Vermüllung der Weltmeere durch Plastik auf und betonte, dass die deutschen Mineralbrunnen mit ihren Produkten und Verpackungen hierzu keinerlei Beitrag leisteten. „Die Vermüllung der Weltmeere ist ein real existierendes und dringend zu lösendes Problem. Die im Rahmen der Kampagne ‚Nein zur Wegwerfgesellschaft‘ geäußerte Empfehlung der Bundesumweltministerin Svenja Schulze, vermehrt Leitungswasser anstelle von in Flaschen abgefülltes Mineralwasser zu konsumieren, geht jedoch völlig am Ziel vorbei“, stellte Dr. Tack fest.

Deutschland verfüge, so Dr. Tack weiter, über ein weltweit vorbildliches Rücknahme- und Recyclingsystem für Getränkeverpackungen, wodurch die heimischen Mineralbrunnen bereits seit langem einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz leisteten.

Rücklaufquote für Kunststoffflaschen liegt bei über 97 Prozent

Klaus Bähr von den Peterstaler Mineralquellen pflichtete dem VDM-Vorsitzenden bei und erläuterte, dass nach Schätzungen der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung die Rücklaufquote hierzulande bei Einweg-Kunststoffflaschen über 97 Prozent liegt, wovon nahezu 100 Prozent werkstofflich verwertet würden. „Unsere PET-Flaschen landen nicht in der Umwelt oder gar im Meer, sondern kommen zurück und werden recycelt. Bei Peterstaler zum Beispiel verwenden wir bereits heute 55 Prozent Altmaterial zur Herstellung von neuen PET-Flaschen. Diesen Wert werden wir sogar noch weiter steigern“, so Bähr.

Mineralbrunnen sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Region

Gerhard Kaufmann von den Griesbacher Mineral- und Heilquellen nahm im Folgenden die wirtschaftliche Bedeutung der Mineralbrunnen im Renchtal in den Fokus: „Die Brunnen Griesbacher, Peterstaler und Schwarzwald-Sprudel konnten 2018 mit ihren insgesamt 541 Mitarbeitern, darunter 26 Auszubildenden, 816 Millionen Füllungen absetzen und einen Umsatz von 537 Millionen Euro erzielen. Frau Schulze nimmt mit ihrer einseitigen Bevormundungspolitik billigend in Kauf, dass die Mineralbrunnenbetriebe ohne Not wirtschaftliche Einbußen hinnehmen müssen und so Arbeitsplätze gefährdet sind“.

Mineralwasser bietet ursprüngliche Reinheit von der Quelle bis auf den Tisch

Dass das Naturprodukt gegenüber dem technischen Produkt Leitungswasser viele Vorzüge zu bieten hat, machte Duschan Gert von Schwarzwald-Sprudel deutlich: „Mineralwasser stammt aus geschützten unterirdischen Wasservorkommen und zeichnet sich durch seine natürliche Reinheit aus. Durch die in der Mineral- und Tafelwasserverordnung gesetzlich geregelte Abfüllung von Mineralwasser in Verpackungen, meist in Flaschen, wird die ursprüngliche Reinheit von der Quelle bis auf den Tisch des Verbrauchers garantiert“. Die Qualität des in der Regel aufbereiteten und über mehrere Kilometer transportierten Leitungswassers hingegen werde vom Versorgungsunternehmen nur bis zum Hausanschluss garantiert, fügte Gert an.

„Was viele Verbraucher nicht wissen, ist, dass die Qualitätsverantwortung ab dem Hausanschluss bis zur Entnahme am Wasserhahn an den Hauseigentümer übergeht. Die weitverbreitete Aussage, dass Leitungswasser das am besten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland sei, kann nicht der Wahrheit entsprechen, da eine Kontrolle in diesem Abschnitt überhaupt nicht stattfindet. Und gerade auf der sogenannten ‚last mile‘ lauern zahlreiche Risikofaktoren, wie etwa die Qualität und Sauberkeit von Hausleitungen, Wasserfiltern und Perlatoren sowie abgestandenes Wasser in den Leitungen und eine möglicherweise zu hohe Wassertemperatur“, erläutert Gert.

Bevor die Teilnehmer in die Diskussion einstiegen, hob Jürgen Kirchherr vom Verband DEHOGA Baden-Württemberg noch die Bedeutung des Naturproduktes Mineralwasser für die Wirtschaftlichkeit und Arbeitsplatzsicherheit im Hotel- und Gaststättengewerbe in der Region hervor.

Dr. Tack zeigte sich mit dem Gesprächsverlauf zufrieden: „Unser Ziel war es, die politischen Vertreter über die Vorzüge des einzigartigen Naturprodukts Mineralwasser zu informieren und zur Unterstützung der Getränkewirtschaft und des Gastgewerbes aufzufordern. Wir sind uns sicher, dass wir überzeugende Argumente liefern, warum es insbesondere vonseiten der Politik unerlässlich ist, sich für die mittelständischen Unternehmen unserer Branchen einzusetzen.“

Foto:Die Teilnehmer des Politischen Frühstücks der Renchtäler Mineralbrunnenbetriebe.

Pressemitteilung VDM (Download als pdf-Datei)

Mineral- und Leitungswasser: Stiftung Warentest misst mit zweierlei Maß

03.07.2019

Stellungnahme zu test 7/2019

Mineral- und Leitungswasser:
Stiftung Warentest misst mit zweierlei Maß

· Maßstäbe des Mineralwasser-Tests gehen über gesetzliche Vorgaben hinaus

· Wichtige Kriterien für Leitungswasserqualität wurden nicht untersucht

 

Mit dem in der Ausgabe test 7/2019 erschienenen Test von Mineral- und Leitungswasser suggeriert Stiftung Warentest dem Verbraucher, dass die Qualität von Leitungswasser aus dem Hahn mit der Qualität von in Flaschen abgefülltem Mineralwasser verglichen werde. Erst durch eine genauere Analyse des Testverfahrens ist jedoch erkennbar, dass ein Test der Qualität von Leitungswasser aus dem Hahn unter verbrauchsüblichen Bedingungen gar nicht stattgefunden hat. Zudem basieren die vorgestellten Testergebnisse für die beiden Wasserarten nicht auf systematisch vergleichbaren Methoden, die einen objektiven Prozess der Beurteilung zulassen.

 

Keine mikrobiologische Untersuchung beim Leitungswasser

Stiftung Warentest hat festgestellt, dass einige stille Mineralwässer mit Keimen belastet sind. Die Untersuchung beschränkte sich an dieser Stelle jedoch nicht auf die Überprüfung der in der Mineral- und Trinkwasserverordnung (MTVO) enthaltenen gesetzlichen Bestimmungen, sondern ging weit darüber hinaus. Mikrobiologisch geprüft wurden die Mineralwässer zudem auf Basis der Nährmedien Blutagar, Hefe und Schimmelpilze.

Leitungswasser hingegen wurde nicht auf Keime überprüft. Begründet wird dies mit dem Hinweis: „Auf Keime untersuchten wir das Wasser nicht, weil eine mögliche Keimbelastung auch von der häuslichen Hygiene am Hahn abhängt.“ Die Empfehlung von Stiftung Warentest für Leitungswasser ist deshalb höchst zweifelhaft, denn es wird lediglich die Wasserqualität bis zur Wasseruhr, aber nicht die Qualität des tatsächlich aus dem Hahn entnommenen Leitungswassers untersucht.

Gefahren der „Last Mile“ werden ausgeblendet

Dabei lauern gerade in der Hausinstallation zahlreiche Gefahren. So können Leitungen, Hauspartikelfilter und Siebeinsätze die Wasserqualität negativ beeinflussen. Nach Erkenntnissen des Fraunhofer-Instituts für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB stellt die „häusliche Verpackung“ – vom IGB auch „Last Mile“ genannt – ein erhebliches Risiko für die Wasserqualität dar.

Ein weiteres Risiko in der Hausinstallation für den Verbraucher stellt Stagnationswasser dar, also Wasser, das länger als vier Stunden in der Leitung gestanden hat. Dieses soll laut Empfehlung des Bundesumweltministeriums nicht zur Zubereitung von Speisen und Getränken genutzt werden. Auf diese Risiken für die Wasserqualität geht Stiftung Warentest überhaupt nicht ein, sondern hält nur fest: „Stagnationswasser ließen wir vorher ablaufen“.

Statt auf Keime untersuchte Stiftung Warentest Leitungswasser auf Verunreinigungen oberirdischen Ursprungs und andere kritische Stoffe wie Chrom VI. Obwohl 16 von 20 untersuchten Leitungswässern Spuren davon aufweisen, bescheinigt Stiftung Warentest allen getesteten Leitungswässern eine hohe Qualität. Auch dies ist sehr zweifelhaft.

Geschmackstest nur für Mineralwasser

Auch an anderer Stelle hinkt der Vergleich. So wurden alle Mineralwässer einem Geschmackstest unterzogen, der sogar 50 Prozent der Schulnotenbewertung ausmacht. Bei Leitungswasser fand weder eine solche Prüfung noch eine Bewertung mit Schulnoten statt. Warum dies so vorgenommen wurde, wird nicht erläutert. Dies ist umso erstaunlicher, als fast jede dritte Leitungswasserprobe (6 von 20) im Test Stoffe enthielt, die eine Behandlung mit Chlor anzeigen.

Die Tatsache, dass viele Mineralwässer weniger Mineralstoffe als das örtliche Leitungswasser enthielten, wird von Stiftung Warentest ebenfalls als ein Mangel bewertet. Dabei wird verschwiegen, dass im Segment der kohlensäurefreien Mineralwässer einige Mineralbrunnen mit mineralstoffreichen Mineralwässern ihre mineralstoffärmeren Produkte bewusst aus einem anderen Quellvorkommen anbieten. Dies liegt daran, dass einerseits die Gefahr des Absetzens der Mineralstoffe am Boden der Mineralwasserflasche und anderseits der starke Eigengeschmack der Mineralstoffe bei vielen Verbrauchern auf Ablehnung stößt. Auch im aktuellen Test bekommen einige Mineralwässer mit überdurchschnittlich hohem Mineralstoffgehalt sensorisch abwertende Beurteilungen.

Der Test lässt außer Acht, dass der Verbraucher beim Einkaufen selbst entscheiden kann, welche Mineralisierung seinen geschmacklichen Vorlieben und ernährungsphysiologischen Bedürfnissen entspricht. Im Gegensatz dazu steht ihm an seinem Wohnort aber immer nur ein einziges Leitungswasser zur Verfügung.

Stellungnahme VDM (Download als PDF-Datei)

Presseinformation: Mineralbrunnenbetriebe kritisieren Prüfverfahren von Stiftung Warentest

03.07.2019

Verband Deutscher Mineralbrunnen

Mineralbrunnenbetriebe kritisieren Prüfverfahren von Stiftung Warentest                                                        

Bonn, 3. Juli 2019 – Der Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) kritisiert die Prüfverfahren von Stiftung Warentest beim jüngsten Test von Mineral- und Leitungswasser. Demnach basierten die in der Ausgabe test 7/2019 vorgestellten Ergebnisse für die beiden Wasserarten nicht auf systematisch vergleichbaren Methoden, die einen objektiven Prozess der Beurteilung zulassen. Außerdem gingen die Maßstäbe des Mineralwasser-Tests deutlich über die gesetzlichen Bestimmungen der Mineral- und Tafelwasserverordnung (MTVO) hinaus. Nach einer bereits veröffentlichten Klarstellung zum Vorhandensein gesundheitlich unbedenklicher Keime in Mineralwasser äußert sich der Verband jetzt in einer ausführlicheren Stellungnahme zum Test.

Dr. Karl Tack, Vorsitzender des VDM, erklärt: „Stiftung Warentest suggeriert dem Verbraucher, dass die Qualität von Leitungswasser aus dem Hahn mit der Qualität von in Flaschen abgefülltem Mineralwasser verglichen werde. Erst bei genauerem Hinsehen wird klar, dass die Leitungswasserproben hinsichtlich gesundheitlicher Parameter überhaupt nicht untersucht wurden.“ Denn Leitungswasser wurde, anders als Mineralwasser, beispielsweise gar nicht auf Keime hin getestet.

Nach den Prüfverfahren von Stiftung Warentest, bei denen das in den Rohrleitungen befindliche Stagnationswasser zunächst abgelaufen lassen wurde, wird die Qualität von Leitungswasser faktisch lediglich bis zur Wasseruhr geprüft. Die Risikofaktoren bis zur Entnahme am Wasserhahn werden – wie es bei einem praxisbezogenen Vergleich angebracht wäre – nicht unter die Lupe genommen. Dabei lauern gerade auf dieser sogenannten „Last mile“ in der Hausinstallation zahlreiche Gefahren. So können Leitungen, Hauspartikelfilter und Siebeinsätze die Wasserqualität negativ beeinflussen. Statt einer ergebnisoffenen und vergleichbaren Vorgehensweise unterzieht Stiftung Warentest Leitungs- und Mineralwasser also völlig unterschiedlichen Testmethoden.

„Die einseitige Berichterstattung der Medien pro Leitungswasser im Anschluss an die Veröffentlichung der Testergebnisse wird von Stiftung Warentest billigend in Kauf genommen. Wenn an Mineralwasser höchste Qualitätsansprüche angelegt werden und bei Leitungswasser alle Faktoren, die der positiven Qualitätsbeurteilung nicht zuträglich sind, ausgeblendet werden, wird mit zweierlei Maß gemessen. Zudem lässt Stiftung Warentest unter den Tisch fallen, dass es sich bei Mineralwasser um ein unbehandeltes Naturprodukt handelt und bei Leitungswasser um ein technisches Produkt, das in der Regel aufbereitet wird, oftmals sogar chemisch“, so Dr. Tack.

Pressemitteilung VDM (Download als PDF-Datei)

Mineralwasser: Naturprodukt darf Keime enthalten

02.07.2019

Bonn, 27. Juni 2019. Mineralwasser ist ein Naturprodukt und darf wie andere Lebensmittel des allgemeinen Verzehrs auch Keime enthalten. Dies stellt der Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) anlässlich der jüngsten Veröffentlichung von Stiftung Warentest zu Mineralwasser klar. Nach der Mineral- und Tafelwasserverordnung sind für natürliches Mineralwasser nur wenige schonende Behandlungsverfahren zugelassen. So ist bei Mineralwasser im Unterschied zu Leitungswasser jegliche Behandlung, welche den Keimgehalt verändern könnte, gesetzlich untersagt.
„Als natürliches Lebensmittel hat Mineralwasser eine quelleigene Keimflora, die gesundheitlich unbedenklich sein muss“, erläutert die Ernährungswissenschaftlerin Dr. Marion Wüstefeld-Würfel, Referentin Ernährung und Gesundheit beim VDM. „Um die Sicherheit dieses Naturprodukts zu gewährleisten, unterliegt natürliches Mineralwasser nach den gesetzlichen Bestimmungen strengen Qualitätsanforderungen und -kontrollen.“
Der Schutz der Quellen und die Hygienestandards der Mineralbrunnenbetriebe garantieren dem Verbraucher natürliche Reinheit und höchste Produktsicher-heit. Kontinuierliche Kontrollen durch betriebseigene Labore und unabhängige zertifizierte Prüfinstitute sichern zusätzlich die Qualität der rund 500 natürlichen Mineralwässer in Deutschland.
Auch und gerade in besonders heißen Jahreszeiten ist die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit natürlichem Mineralwasser jederzeit sicher-gestellt – sowohl für die private Verwendung in Haushalten als auch für die Verwendung in öffentlichen Einrichtungen sowie in Hotels und Gaststätten.

Der Verband Deutscher Mineralbrunnen vertritt die politischen und wirtschaftlichen Interessen der Mineralbrunnenbranche. Die zu einem großen Teil mittelständisch geprägten deutschen Mineralbrunnen füllen über 500 verschiedene Mineral- und 34 Heilwässer sowie zahlreiche Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränke ab. Mit rund 12.500 Arbeitnehmern sind sie wichtige Arbeitgeber der Ernährungsindustrie.

Pressemitteilung VDM (Download als PDF-Datei)

Mineralwasser-Absatz 2018 - Verbraucher wissen Naturprodukt Mineralwasser zu schätzen

17.01.2019

Bonn, 8. Januar 2019 – Der Absatz von Mineral- und Heilwasser der deutschen Mineralbrunnen erreichte im Jahr 2018 mit rund 11,7 Milliarden Litern einen neuen Spitzenwert und erzielte damit ein Plus von 5,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch der Gesamtabsatz der Branche, der sich aus den Werten zu Mineralwasser, Heilwasser und Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränken berechnet, entwickelte sich positiv und stieg um 5,1 Prozent auf insgesamt 15,2 Milliarden Liter. Die Angaben beruhen auf einer ersten Hochrechnung des Verbandes Deutscher Mineralbrunnen e.V. (VDM).
VDM-Geschäftsführer Udo Kremer kommentiert das erfreuliche Ergebnis: „Die hohe Nachfrage nach Mineral- und Heilwasser unterstreicht das Bedürfnis der Verbraucher nach einem hochwertigen und erfrischenden Naturprodukt gerade auch bei lang anhaltenden Hitzeperioden. Bei der Abfüllung aus den Quellen achten die rund 200 überwiegend kleinen und mittleren Mineralbrunnen-Betriebe in Deutschland stets auf die nachhaltige Bewirtschaftung der Ressourcen.“ Auch beim Einsatz der Getränkeverpackungen, die zur Sicherung der hohen Produktqualität von Mineralwasser gesetzlich vorgeschrieben sind, hat das Prinzip der Nachhaltigkeit große Bedeutung. „In Deutschland verfügen wir sowohl im Mehrweg- als auch im Einwegbereich über ein hervorragend funktionierendes Pfandsystem, das ein weltweites Vorbild für die Rückführung und Verwertung von Getränkeflaschen ist“, erläutert Kremer. Die beliebteste Mineralwasser-Sorte war im Jahr 2018 Mineralwasser mit wenig Kohlensäure („Medium“) mit einem Absatz von rund 5,1 Milliarden Litern, gefolgt von Mineralwasser mit Kohlensäure („Sprudel“ bzw. „Classic“) mit einer Abfüllmenge von 4,2 Milliarden Litern. Den größten Zuwachs in Höhe von 15,4 Prozent konnte Mineralwasser mit Aroma verzeichnen, gefolgt von Mineralwasser ohne Kohlensäure mit einem Zuwachs von 13,9 Prozent. Ebenfalls zu den Gewinnern zählte Heilwasser mit einem Abfüllvolumen von 81 Millionen Litern und einem Zuwachs von 2,8 Prozent. Der Pro-Kopf-Verbrauch von Mineral- und Heilwasser stieg im Jahr 2018 auf 150,5 Liter (144,3 Liter im Jahr 2017). Neben Mineral- und Heilwasser haben die deutschen Mineralbrunnen 2018 rund 3,6 Milliarden Liter Erfrischungsgetränke abgefüllt (+ 4,4 Prozent). Hierzu zählen Schorlen, Limonaden, Brausen und Wellnessgetränke auf Mineralwasser-Basis.

Pressemitteilung VDM (Download als PDF-Datei)