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Presseinformationen

Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) stellt Führungsteam neu auf

08.06.2021

Bonn, 08. Juni 2021 – Der Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) beruft Jürgen Reichle zu seinem neuen Geschäftsführer. Der studierte Diplom-Kaufmann und Kenner der Getränkeindustrie verfügt über langjährige Erfahrung in der Konsumgüterbranche und im Verbandsmanagement auf bundespolitischer Ebene. Am 1. August 2021 wird der neue Geschäftsführer des Verbands seine Tätigkeit aufnehmen.

„Wir freuen uns, mit Jürgen Reichle einen branchenerfahrenen Geschäftsführer mit umfangreicher Expertise in aktiver Verbandspolitik und Kommunikation gewonnen zu haben, dessen Wurzeln in der Mineralbrunnenbranche liegen und der mit der Getränkeindustrie, dem Handel und der Politik sehr gut vernetzt ist“, erklärt Dr. Karl Tack, Vorsitzender des VDM. „Mit Jürgen Reichle und seiner hohen Führungskompetenz stellen wir den Verband für die Zukunft auf und werden uns zielsicher der vielschichtigen kommunikativen und regulatorischen Herausforderungen der Mineralbrunnenbranche annehmen. Dafür wünschen wir ihm allzeit eine glückliche Hand.“

Jürgen Reichle bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung aus verschiedenen Positionen in der Konsumgüterbranche und insbesondere der Getränkeindustrie sowie im Verbandsmanagement mit. Seine Wurzeln liegen in der Eifeler Mineralbrunnenregion, wo er bei Apollinaris in Bad Neuenahr die Ausbildung als Industriekaufmann abschloss und studienbegleitend tätig war. Nach dem Studium startete Reichle im Marketing bei Procter & Gamble mit überwiegend europäischen Aufgaben. Anschließend führte Reichle knapp zwölf Jahre verschiedene Geschäftsfelder bei PepsiCo. Zuletzt war er mehr als 6 Jahre als CEO und Geschäftsführer für die D-A-CH-Region verantwortlich. In diesen Zeitraum fallen auch die aktiven verbandspolitischen Aktivitäten von Reichle als Gründungsmitglied des Bundes Getränkeverpackungen der Zukunft (BGVZ) sowie als Mitglied des Beirats der Deutschen Pfandgesellschaft (DPG). Zuletzt war der erfahrene Marketing- und Kommunikationsprofi für die Mediengruppe Pro7Sat1 und die Salis Gruppe als CEO und Geschäftsführer tätig.

 

„Die regional verwurzelten und überwiegend familiengeführten Mineralbrunnen sind eine Abbildung der erfolgreichen föderalen Vielfalt unseres Landes und seit mehreren Jahrzehnten Vorbild und Entrepreneur in Sachen Kreislaufwirtschaft, Nachhaltigkeit und Regionalität. Ich freue mich, die Mineralbrunnenbranche angesichts der großen Herausforderungen weiter auf dem Weg in die Zukunft zu begleiten und zu führen und die Interessen der Mitglieder in einem modernen, dienstleistungs- und zielorientierten Verband nutzbringend zu vertreten“, erklärt Jürgen Reichle, mit dem Ziel, seine branchenübergreifenden Erfahrungen im Team für die deutschen Mineralbrunnenbetriebe einzusetzen.

Jürgen Reichle wird als Gesamtgeschäftsführer die Bereiche Wirtschaft, Umwelt und Nachhaltigkeit sowie Kommunikation und Digitalisierung verantworten und diese zieladäquat und teamorientiert weiterentwickeln. Disziplinarisch ist er für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der VDM-Geschäftsstelle verantwortlich. In der neu geschaffenen Funktion Vice President European Affairs leitet Udo Kremer zukünftig den Bereich Europa und widmet sich der Interessenvertretung der deutschen Mineralbrunnenbranche auf europäischer Ebene. Als Stellvertretender Geschäftsführer des VDM fungiert weiterhin der Justiziar des Verbandes, Dr. Caspar Jürgens.

Der Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) vertritt die politischen und wirtschaftlichen Interessen der Mineralbrunnenbranche. Die rund 200 überwiegend kleinen und mittleren deutschen Mineralbrunnen-Betriebe füllen über 500 verschiedene Mineral- und 27 Heilwässer sowie zahlreiche Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränke ab. Mit rund 12.500 Arbeitnehmern sind sie wichtige Arbeitgeber der Ernährungsindustrie. Im Rahmen der Anfang 2021 gemeinsam mit der Genossenschaft Deutscher Brunnen (GDB) gestarteten Brancheninitiative "Klimaneutralität 2030" begleitet der VDM die deutschen Mineralbrunnen auf dem Weg in die Klimaneutralität. Bis spätestens zum Jahr 2030 soll die gesamte Prozesskette von natürlichem Mineralwasser klimaneutral gestellt werden.

 

Bei Rückfragen:

VDM – Verband Deutscher Mineralbrunnen e. V.

Maik Hünefeld, Leiter Kommunikation

Tel.: 0228 – 95990-21

E-Mail: maik.huenefeld(at)vdm-bonn.de

 

Pressemitteilung

Deutsche Mineralbrunnen leisten Beitrag zu den europäischen Nachhaltigkeitszielen

07.06.2021

Bonn/Brüssel, 04. Juni 2021 – Die deutschen Mineralbrunnen und ihre Partner handeln verantwortungsbewusst und leisten einen wertvollen Beitrag zu einer nachhaltigen Wirtschaft auf nationaler und europäischer Ebene. Im Rahmen der digitalen Debatte „The European Green Deal: How does the German mineral water sector contribute?“, mit der sich der Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) und die Genossenschaft Deutscher Brunnen (GDB) am 1. Juni 2021 erstmals auf der europäischen Ebene präsentierten, diskutierte die Branche mit Vertreterinnen und Vertretern von EU-Institutionen und Stakeholdern über das Engagement und den Beitrag der deutschen Mineralbrunnenbranche zu den Zielen des europäischen Green Deals. Eine nachhaltige Lebensmittelproduktion, der Erhalt der Biodiversität, sowie der Klima- und Umweltschutz standen im Mittelpunkt des Austauschs, bei dem sich auch die aus Brüssel und aus verschiedenen Ländern zugeschalteten Teilnehmer mit Fragen beteiligen konnten.

 „Nachhaltigkeit ist für die deutsche Mineralbrunnenbranche nicht nur ein Schlagwort, sondern mit ambitionierten Zielen und Maßnahmen verbunden. Natürliches Mineralwasser hat bereits heute einen geringen CO2-Fußabdruck – durch das Engagement der deutschen Mineralbrunnen wird dieser kontinuierlich verkleinert“, betonte Dr. Karl Tack, Vorsitzender des VDM, in seiner Keynote zur Eröffnung der Veranstaltung. Immer mehr Mineralbrunnen in Deutschland arbeiten auf vorbildliche Weise klimaneutral. Mit der Initiative Klimaneutralität 2030 begleiten der VDM und die GDB die deutschen Mineralbrunnen auf dem Weg in die Klimaneutralität bis spätestens 2030. „Unser Ziel ist es, dass nicht nur einzelne Unternehmen, sondern die gesamte Mineralbrunnenbranche den Weg in die Klimaneutralität entlang eines ambitionierten Pfades bis 2030 beschreitet. Der Vorstand des VDM begrüßt zudem das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens und empfiehlt den Mitgliedsbetrieben des Verbands sowie ihren Zulieferern, ihre Reduktionsziele konsequent daran auszurichten“, erklärt Tack den aktuellen Vorstandsbeschluss des VDM, mit dem die deutschen Mineralbrunnen ihren Weg in die Klimaneutralität entsprechend ambitioniert und effektiv gestalten sollen. Bis 2030 soll die gesamte Prozess- und Lieferkette (Scope 1 bis 3) des abgefüllten Naturprodukts Mineralwasser klimaneutral gestellt werden – dabei hat die effektive Vermeidung und Reduktion der CO2-Emissionen Priorität. 

 „Die größte Herausforderung lautet, unseren Planeten vor einer unumkehrbaren Klimakatastrophe zu bewahren. Wir wollen einen aktiven Beitrag dazu leisten, dass Europa zum ersten klimaneutralen Kontinent wird. Die Mineralbrunnenbranche bekennt sich klar zu dem Ziel, bis 2030 klimaneutral zu sein“, verdeutlicht Markus Wolff, Vorstandsvorsitzender der GDB, in seiner Einführungsrede das Engagement der Branche. „Dabei ist im Zeitalter der Nachhaltigkeit die Genossenschaftsidee moderner denn je. Dies wird in den Mehrweg- und Kreislaufsystemen sichtbar, mit denen die deutschen Mineralbrunnen seit Jahrzehnten einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz leisten.“ Die auf einer Bepfandung basierenden Systeme der Mineralbrunnen in Deutschland erreichen sowohl bei Glas als auch bei PET eine Rückgabequote von nahezu 100 Prozent. Die hohe Sammelquote zeigt, dass die Systeme von den Verbraucherinnen und Verbrauchern verantwortungsbewusst genutzt werden. Verpackungssysteme der deutschen Mineralbrunnen tragen damit  nicht zur Vermüllung von Meeren oder der Umwelt bei.

 Auf dem digitalen Podium diskutierten Udo Kremer, Geschäftsführer des VDM, und Tobias Bielenstein, Leiter Public Affairs, Nachhaltigkeit & Kommunikation der GDB, mit der Europaabgeordneten Jutta Paulus (Die Grünen/EFA), Stefan Sipka, Policy Analyst beim European Policy Center, sowie Clarissa Morawski, Geschäftsführerin der internationalen NGO Reloop. Die Diskutanten hoben hervor, dass im Mittelpunkt des europäischen Green Deals nicht ausschließlich das Erreichen der Klimaneutralität steht. Neben diesem zwar wesentlichen Element spielen insbesondere das Thema Biodiversität und im Hinblick auf die Verpackung von Lebensmitteln die Kreislauf- und Abfallwirtschaft eine ebenso wichtige Rolle. „Die deutschen Mineralbrunnen verstehen Nachhaltigkeit ganzheitlich und verfolgen mit ihren verschiedenen Initiativen ambitionierte Ziele für eine nachhaltige Lebensmittelproduktion, den Erhalt der Biodiversität sowie zum Klima- und Umweltschutz. Beim Schutz unserer Wasserressourcen benötigen wir aber auch staatliche Maßnahmen“, verdeutlichte Kremer das Engagement sowie auch Forderungen der deutschen Mineralbrunnen. Das Mehrweg- und Kreislaufsystem der deutschen Mineralbrunnen habe Vorbildcharakter für Europa, betonte Bielenstein. „Wir begreifen den Green Deal auch als Impuls für Innovationen. Das Ziel lautet, die Verpackungssysteme der deutschen Mineralbrunnen noch nachhaltiger zu gestalten und so den wirksamen Beitrag zum Green Deal auszubauen.“

Der Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) vertritt die politischen und wirtschaftlichen Interessen der Mineralbrunnenbranche. Die rund 200 überwiegend kleinen und mittleren deutschen Mineralbrunnen-Betriebe füllen über 500 verschiedene Mineral- und 27 Heilwässer sowie zahlreiche Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränke ab. Mit rund 12.500 Arbeitnehmern sind sie wichtige Arbeitgeber der Ernährungsindustrie. Im Rahmen der Anfang 2021 gemeinsam mit der Genossenschaft Deutscher Brunnen (GDB) gestarteten Brancheninitiative "Klimaneutralität 2030" begleitet der VDM die deutschen Mineralbrunnen auf dem Weg in die Klimaneutralität. Bis spätestens zum Jahr 2030 soll die gesamte Prozesskette von natürlichem Mineralwasser klimaneutral gestellt werden.

Die Genossenschaft Deutscher Brunnen (GDB) ist Einkaufs- und Serviceorganisation der deutschen Mineralbrunnen mit rund 180 Mitgliedsunternehmen. Neben dem Handelsgeschäft ist ein wesentlicher Teil ihrer Aufgaben die Steuerung der Mehrwegpools und Rücklaufsysteme der deutschen Mineralbrunnen. Zu den Tochterunternehmen der GDB gehören das PET-Kreislaufsystem PETCYCLE sowie das Unternehmen LOGICYCLE.

 

Bei Rückfragen:

VDM – Verband Deutscher Mineralbrunnen e. V.

Maik Hünefeld, Leiter Kommunikation

Tel.: 0228 – 95990-21

E-Mail: maik.huenefeld(at)vdm-bonn.de

 

GDB – Genossenschaft Deutscher Brunnen eG

Tobias Bielenstein, Leiter Public Affairs, Nachhaltigkeit & Kommunikation

Tel.:  0228 – 95959-15

E-Mail: tbielenstein(at)gdb.de

 

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Deutsche Mineralbrunnen und Getränkehandel starten Kampagne „Pro Mineralwasser“

25.05.2021

Düsseldorf/Ascheberg/Bonn, 25. Mai 2021 – Wohl kaum etwas ist so wichtig für Mensch und Natur wie das Element Wasser. Doch Wasser ist nicht gleich Wasser. Zwischen natürlichem Mineralwasser und Leitungswasser werden allzu oft Vergleiche gezogen, die den unterschiedlichen Charakteristika beider Wasserarten nicht gerecht werden. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, haben der Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels (BV GFGH) und der Verband des Deutschen Getränke-Einzelhandels (VDGE) zusammen mit dem Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) die branchenübergreifende Kommunikationskampagne „Pro Mineralwasser“ initiiert. Ziel ist es, natürliches Mineralwasser in den Fokus der Verbraucher:innen zu rücken und über die Vorzüge des qualitativ hochwertigen Naturprodukts zu informieren. Der Getränkehandel und die deutschen Mineralbrunnen gaben nun den Startschuss für die gemeinsamen Aktivitäten.


„Den Konsumentinnen und Konsumenten wird von verschiedenen Seiten suggeriert, dass Leitungswasser eine gleichwertige Alternative zu natürlichem Mineralwasser sei. Leitungswasser und Mineralwasser sind jedoch zwei grundverschiedene Produkte. Hierüber wollen wir informieren und aufklären“, erläutert Dirk Reinsberg, geschäftsführender Vorstand des BV GFGH, das Ziel der breitangelegten Kommunikationsinitiative. In den mehr als 8.000 Verkaufsstellen des Getränkefachhandels und des Getränke-Einzelhandels in Deutschland werden Verbraucher:innen ab heute mit verschiedenen Kommunikationsmaßnahmen auf den besonderen Wert des Naturprodukts Mineralwasser aufmerksam gemacht. Sie erhalten die Möglichkeit, sich direkt am Point of Sale (POS) über die wesentlichen Aspekte von natürlichem Mineralwasser zu informieren und auf dieser Basis eine bewusste Kaufentscheidung zu treffen. Insbesondere sollen dabei den Verbraucher:innen auch die Unterschiede zum Wasser aus dem Hahn verdeutlicht werden. „Mineralwasser gehört zu den wichtigsten Absatzsegmenten unserer Mitglieder. Mit der Kampagne möchten wir die einzigartigen Vorzüge des Naturprodukts Mineralwasser, das eben nicht gleichwertig durch Leitungswasser und Wassersprudler ersetzt werden kann, anschaulich in den Fokus rücken“, erklärt Andreas Vogel, Vorstand des VDGE.

Wesentlich mitgestaltet wird die Informationskampagne von den rund 200 Mineralbrunnen in Deutschland. Dabei stehen verschiedene Aktivitäten in den sozialen Medien sowie lokale und regionale Aktionen im Mittelpunkt. „Natürliches Mineralwasser zeichnet sich durch seine hohe Qualität und Reinheit, die große Vielfalt dieses einzigartigen Naturprodukts und damit verbunden durch einen unverwechselbaren Geschmack jedes einzelnen Mineralwassers aus. Diese Botschaften wollen wir wahrnehmbar in die Fläche tragen“, betont Udo Kremer, Geschäftsführer des VDM. „Die Menschen in Deutschland decken ihren Flüssigkeitsbedarf von etwa 1,5 Litern pro Tag zu einem Drittel mit natürlichem Mineralwasser. Es ist damit das beliebteste Kaltgetränk in Deutschland und leistet einen wertvollen Beitrag zu einer gesunden Ernährung.“

Im Mittelpunkt der branchenübergreifenden Kampagne stehen die vier Themenbereiche Vielfalt & Geschmack, Kreislaufwirtschaft, Sicherheit und Naturreinheit. In den kommenden Monaten wird eine Reihe von aufmerksamkeitsstarken Motiven mit aussagekräftigen Slogans veröffentlicht, die die Kernthemen aufgreifen und die Vorteile von natürlichem Mineralwasser hervorheben.

Der Bundesverband des Deutschen Getränkefachgroßhandels e.V. (BV GFGH) setzt sich für die Interessen seiner rund 500 mittelständischen Unternehmen des Getränkefachgroßhandels ein, die über 80 Prozent aller Biere, 40 Prozent aller Mineralwässer, 30 Prozent aller Erfrischungsgetränke sowie 20 Prozent aller fruchthaltigen Getränke managen. 2018 erwirtschafteten rund 47.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in etwa 3.500 deutschen Betrieben einen Jahresumsatz von rund 23 Milliarden Euro. Die Mitgliedsunternehmen des BV GFGH haben daran einen Anteil von etwa 80 Prozent.

Der Verband des Deutschen Getränke-Einzelhandels e.V.(VDGE) vertritt die Interessen von rund 2.350 und damit knapp 30 % der insgesamt ca. 8.000 Getränkefachmärkte in Deutschland. Als wichtiger Wirtschaftsfaktor in ihrer Region stehen seine Mitglieder für stabile Arbeitsplätze, gute Arbeitsbedingungen und eine faire Entlohnung. Die angeschlossenen Getränkefachmärkte gewährleisten bundesweit einen zügigen und sicheren Einkauf, bei dem aus einem umfangreichen Warensortiment unter besonderer Betonung ökologisch vorteilhafter regionaler Marken und Mehrweggebinde mit gutem Gewissen nachhaltige Kaufentscheidungen getroffen werden können.


Der Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) vertritt die politischen und wirtschaftlichen Interessen der Mineralbrunnenbranche. Die rund 200 überwiegend kleinen und mittleren deutschen Mineralbrunnen-Betriebe füllen über 500 verschiedene Mineral- und 27 Heilwässer sowie zahlreiche Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränke ab. Mit rund 12.500 Arbeitnehmern sind sie wichtige Arbeitgeber der Ernährungsindustrie. Im Rahmen der Anfang 2021 gemeinsam mit der Genossenschaft Deutscher Brunnen (GDB) gestarteten Brancheninitiative "Klimaneutralität 2030" begleitet der VDM die deutschen Mineralbrunnen auf dem Weg in die Klimaneutralität. Bis spätestens zum Jahr 2030 soll die gesamte Prozesskette von natürlichem Mineralwasser klimaneutral gestellt werden.

 

Bei Rückfragen:
VDM – Verband Deutscher Mineralbrunnen e. V.
Maik Hünefeld, Leiter Kommunikation
Tel.: 0228 – 95990-21
E-Mail: maik.huenefeld(at)vdm-bonn.de

 

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Motiv "Natur"

Motiv "Leitung"

Novelle des Landeswassergesetzes NRW

06.05.2021

Bonn, 06. Mai 2021 – Kurz vor Verabschiedung des neuen Landeswassergesetzes in Nordrhein-Westfalen ist NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser der Einladung des Verbands Deutscher Mineralbrunnen (VDM) gefolgt. Sie war zu Gast bei der Brunnengebietsversammlung Nord und Nordrhein-Westfalen am 29. April 2021. Im Mittelpunkt des Austauschs mit Vertreterinnen und Vertretern der Mineralbrunnen aus Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein stand die klarstellende Auslegung des Landwassergesetzes sowie der Dialog über die befürchteten negativen Auswirkungen der Gesetzesnovelle auf das Naturprodukt Mineralwasser.

„Wir freuen uns, dass wir mit dem NRW-Umweltministerium den konstruktiven Dialog gefunden haben und begrüßen das Angebot der Umweltministerin zu einem klarstellenden Erlass zum Landeswassergesetz im Hinblick auf die Gewinnung von Mineralwasser sehr. Negative Auswirkungen auf naturreine Tiefengrundwässer müssen ausgeschlossen sein“, betont VDM-Vorsitzender Dr. Karl Tack. „Die deutschen Mineralbrunnen als Hüter der ihnen vom Staat anvertrauten Quellen werden die Gestaltung der künftigen Wasserpolitik lösungsorientiert unterstützen.“

Der VDM hatte zuvor die mit der Novelle des Landeswassergesetzes NRW eingeführte Regelung des pauschalen Vorrangs für die öffentliche Wasserversorgung in Knappheitssituationen mit Hinweis auf hochwertige Mineralwasser-Vorkommen im Tiefengrundwasser kritisiert.
Tack: „Das Lebensmittel Wasser kommt nicht nur über die Wasserleitung zu den Verbrauchern. Für die deutschen Mineralbrunnen ist der Schutz des Grundwassers und die Bewahrung wertvoller Mineralwasserressourcen im Tiefengrundwasser das wichtigste Anliegen auch im Interesse der Allgemeinheit, aber natürlich auch im Interesse am Fortbestand der dezentralen Brunnenstruktur. Die Menschen in Deutschland decken ihren täglichen Flüssigkeitsbedarf zu fast einem Drittel mit natürlichem Mineralwasser. Das Naturprodukt hat damit eine besondere Bedeutung für die lebenswichtige Versorgung der Bevölkerung“.

Der Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) vertritt die politischen und wirtschaftlichen Interessen der Mineralbrunnenbranche. Die rund 200 überwiegend kleinen und mittleren deutschen Mineralbrunnen-Betriebe füllen über 500 verschiedene Mineral- und 27 Heilwässer sowie zahlreiche Mineralbrunnen-Erfrischungsgetränke ab. Mit rund 12.500 Arbeitnehmern sind sie wichtige Arbeitgeber der Ernährungsindustrie. Im Rahmen der Anfang 2021 gemeinsam mit der Genossenschaft Deutscher Brunnen (GDB) gestarteten Brancheninitiative "Klimaneutralität 2030" begleitet der VDM die deutschen Mineralbrunnen auf dem Weg in die Klimaneutralität. Bis spätestens zum Jahr 2030 soll die gesamte Prozesskette von natürlichem Mineralwasser klimaneutral gestellt werden.



Bei Rückfragen:

VDM – Verband Deutscher Mineralbrunnen e. V.
Maik Hünefeld, Leiter Kommunikation
Tel.: 0228 – 95990-21
E-Mail: maik.huenefeld@vdm-bonn.de


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SAVE THE DATE: 3. FACHFORUM Föderale Wasservorsorge am 8. Juli 2021

22.04.2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

mit Unterstützung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) veranstaltet der VDM am 8. Juli 2021 das 3. FACHFORUM Föderale Wasservorsorge im digitalen Format.

Der Schwerpunkt dieses 3. FACHFORUMS liegt auf dem Thema „Wasserqualität in Zeiten des Klimawandels“.

Mit der Diskussionsveranstaltung greifen wir damit einen weiteren zentralen Aspekt rund um die Fragestellung auf, wie auch künftig die Versorgung der Bevölkerung mit der wertvollen Ressource Wasser gesichert werden kann. Für die Keynote konnten wir die Europaabgeordnete Jutta Paulus (Die Grünen/EFA) gewinnen, einen Impuls-Vortrag wird unter anderem Dr. Jörg Wagner vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) halten. 

Mit der FACHFOREN-Reihe Föderale Wasservorsorge beteiligen sich VDM und BDI an der branchenübergreifenden Diskussion über eine zukunftssichere Wasserstrategie, die Wasserknappheit und Nutzungskonflikten vorbeugt und gleichzeitig die hohe Wasserqualität schützt. Die Mitschnitte der ersten beiden FACHFOREN

 

  1. FACHFORUM Föderale Wasservorsorge „Grundlagen für eine nachhaltige Wasserpolitik“ (15.12.2020)
  2. FACHFORUM Föderale Wasservorsorge „Landwirtschaft, Lebensmittel und Wasser“        (13.04.2021)

 

finden Sie auf dem YouTube-Kanal des VDM unter: youtu.be/s0s8RqB7mQs und youtu.be/eGNZJQZTaJo.

 

Merken Sie sich den Termin für das 3. FACHFORUM bitte bereits heute vor: Donnerstag, den 8. Juli 2021, 13:00 – 16:00 Uhr.

 Im Anhang finden Sie die Vorankündigung mit weiteren Informationen zu den Mitwirkenden (Anlage). Die Einladung mit dem vollständigen Programm und dem Anmeldelink werden wir Ihnen zeitnah übersenden.

Wir freuen uns darauf, Sie bei der Veranstaltung begrüßen zu dürfen. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Dr. Caspar Jürgens                      Maik Hünefeld

Link zur Veranstaltung